Kräfte tanken und Batterien laden mithilfe der OÖ-Natur

Am Mittwoch, dem vierten Tag der XTREMEtour020, hängen die elf TeilnehmerInnen und Teilnehmer vorwiegend am Seil. Sie verbrachten den Vormittag kletternd in der Muschelwand hoch über Bad Goisern. Für Rebecca Birngruber, die verletzungsbedingt die Tour beenden musste, wird im Laufe des Tages entschieden, ob eine Ersatz-Kandidatin nachrückt.

Das Programm für den Tour-Mittwoch ist von den Verantwortlichen rund um Walter Schörkhuber und Leadguide Rob Hakenberg bewusst so gewählt, dass nach den bisherigen Anstrengungen, ausreichend Zeit für Regeneration bleibt. Einmal mehr wird es aber auch die traumhafte Natur des Salzkammergutes sein, aus der die Jugendlichen heute neue Kraft schöpfen und Energie tanken können. Der Routenverlauf des Nachmittags führt die sechs Teams über die Lambacherhütte zur Fludergrabenalm, von wo sie das Abendcamp in der Bad Ischler Rettenbachalm ansteuern.

„Für die XTREMEtour mussten wir von der ersten Minute ihres Bestehens nur eins uns eins zusammenzählen. Sie ist ein Resultat aus den Gegebenheiten, die uns die Oberösterreichische Natur unmittelbar vor unseren Haustüren bietet. Wir können uns glücklich schätzen, in den heimischen Bergen und vor dieser wildromantischen Kulisse unterwegs zu sein“, betonte Walter Schörkhuber die Grundlage, auf der die XTREMEtour020, die heuer zum siebenten Mal ausgetragen wird, beruht.

Abgesehen von der Naturlandschaft, nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber jede Menge Entbehrung in Kauf, um die Tour bis zu ihrem Ende am Samstag in Gmunden durchzustehen. Da kommt die tägliche Belohnung in Form des Tagessieges jeden Abend genau richtig. Am Dienstag durfte sich das Team 06 mit der Maria Kahrer aus Putzleinsdorf und dem Herzogsdorfer Georg Erlinger über den Titel freuen.

„Uns geht es nicht um den Gesamtsieg. Die schöne Zeit mit coolen Leuten zu erleben, steht ganz klar im Vordergrund und dabei noch zu lernen, wie man sich zum Beispiel sicher im Hochgebirge bewegt, ist perfekt. Der Tagessieg motiviert aber voll und wir haben uns riesig gefreut. Nach dem anstrengend Tag gestern, tut so eine Belohnung richtig gut“, so Georg Erlinger.

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